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Nach Wahlanfechtung: FDP erhält zusätzlichen Sitz im Gemeinderat

Wahlergebnis korrigiert: Nach FDP‑Wahlanfechtung gewinnt die FDP Grünwald einen zusätzlichen Sitz im Gemeinderat – ein klares Signal dafür, dass jede Stimme zählt.

Die drei gewählten FDP Gemeinderäte Michael Ritz, Maria-Theresia von Seidlein und Michael Lehmann-Horn (v.l.n.r., Foto: FDP Grünwald Straßlach)

Die drei gewählten FDP Gemeinderäte Michael Ritz, Maria-Theresia von Seidlein und Michael Lehmann-Horn (v.l.n.r.)

Nach der Wahlanfechtung durch die FDP Grünwald wird das Ergebnis der Gemeinderatswahl 2026 in Grünwald korrigiert. Das Landratsamt München hat im Rahmen der rechtsaufsichtlichen Prüfung bestätigt, dass bei der Vorbereitung, Durchführung und insbesondere bei der Auszählung der Stimmen relevante Mängel festgestellt wurden. Infolge der Berichtigung erhält die FDP einen zusätzlichen Sitz im Gemeinderat, während die CSU einen Sitz verliert.

Der Ortsvorsitzende der FDP Grünwald-Straßlach, Michael Lehmann-Horn, begrüßt die Entscheidung ausdrücklich: „Wir freuen uns sehr, dass die Wahlanfechtung dazu geführt hat, dass nun alle gültigen Stimmen korrekt berücksichtigt werden. Es geht dabei um ein fundamentales demokratisches Prinzip: Jede Stimme zählt – und jeder Bürger muss darauf vertrauen können, dass sie auch in das Wahlergebnis einfließt.“

Die FDP wird künftig mit drei Mandaten im Gemeinderat vertreten sein. Maria-Theresia von Seidlein, die neu in den Gemeinderat einzieht, blickt der Arbeit im Gremium positiv entgegen: „Ich freue mich auf die gemeinsame Arbeit im Gemeinderat. Gerade weil die CSU die absolute Mehrheit stellt, ist eine kritische und konstruktive Kontrolle besonders wichtig. Meinem Wahlspruch ‚Macht braucht Kontrolle‘ werde ich auch im Gemeinderat verpflichtet bleiben.“

Auch der amtierende Gemeinderat Michael Ritz sieht das korrigierte Wahlergebnis als folgerichtig an: „Die FDP hat bei dieser Wahl einen Stimmenzuwachs von über 30 Prozent erzielt. Es ist nur konsequent, dass sich dieser deutliche Zugewinn nun auch in einem weiteren Gemeinderatssitz widerspiegelt.“

Nach Abschluss des laufenden Anhörungsverfahrens wird das berichtigte Wahlergebnis offiziell festgestellt. Die FDP sieht in dem Verfahren den Beleg dafür, dass rechtsstaatliche Mittel greifen. Beim zunächst festgestellten Wahlergebnis fehlte der FDP lediglich eine einzige Stimme zum zusätzlichen Mandat – die anschließende Nachprüfung ergab jedoch 57 zusätzliche gültige Stimmen für die FDP.